Das Spiel des Engels
Nach längerer Lesepause habe ich mich wieder einem Buch zugewandt, das erst zur Hälfte gelesen auf dem Nachttisch lag, nämlich: “Das Spiel des Engels” von Carlos Ruiz Zafón, ebenfalls Autor von “Der Schatten des Windes”. Auch in diesem Buch gibt es den Friedhof der Vergessenen Bücher, es spielt im Barcelona vor dem Spanischen Bürgerkrieg. Aber die unheimliche Atmosphäre des ersten Buches wird bei weitem übertroffen, vor allem durch eine Art personifizierten Unaussprechlichen. Das hat auch dazu geführt, daß ich dieses Buch nur erst zur Hälfte gelesen habe.
Zunächst scheint es die Geschichte eines mäßig erfolgreichen Schriftstellers zu sein,David Martin, der vom Pech verfolgt wird.Sein wahres Talent bleibt verborgen,daher muss er sein Geld mit sensationellen Fortsetzungsromanen verdienen…Andere nutzen ihn aus, sogar die Frau seines Lebens geht ihm verloren, und er leidet an einer tödlichen Krankheit.Die Rettung scheint ein mysteriöser Verleger zu sein, der vorgibt, sein Genie erkannt zu haben und ihm Unsummen Geld für einen Schreibauftrag bietet…
Die Person dieses Verlegers und die sich überstürzenden Ereignisse schaffen eine so beklemmende Stimmung, daß ich das Buch mehrere Monate liegen lassen musste.Jetzt aber wage ich mich in die Höhle des Löwen, nein, in das Buch des Carlos Ruiz Zafón, und werde endlich weiterlesen.;-) (Das Buch ist erschienen im S.Fischer Verlag)

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