Die richtige Akkuladung
Lithium-Ionen-Akku
Lithium-Ionen-Akkus haben ja angeblich keinen Memory-Effekt. Trotzdem wird unbedingt empfohlen, den Akku immer komplett zu entladen und dann neu aufzuladen. Da ich mit Akkus noch keine Probleme hatte, berichte ich hier über meine Erfahrungen in der Akkupflege.
Ich benutze die Akkus sehr wenig und lasse das Ladegerät angeschlossen – wen es geht. Dadurch wird immer nur der verbrauchte Teil der Energie wieder aufgeladen. Lithium-Ionen Akkus können ca. 500 bis 1000 mal aufgeladen werden, wobei sich die Kapazität durch chemische Reaktion langsam verschlechtert. Ebenso sollte nicht tiefer als 5 % entladen werden. Diese Restspannung ist die Sicherheit, daß eventuelle Spannungsunterschiede in den einzelnen Zellen, nicht den ganzen Akku abstürzen lassen. Umgedreht ist es wiederum erforderlich so tief wie möglich den Akku zu entladen, um die gleiche Zellspannung zu erreichen. Daraus folgert sich für mich, daß der Akku durchaus nicht GRUNDSÄTZLICH entladen werden muss.
Die Möglichkeit den Akku möglichst lange zu erhalten besteht darin:
1. wenn möglich Netzteil verwenden
2. immer sofort nachladen
3. jede Woche zwei mal entladen
Nun will ich mit meinen Beobachtungen niemanden überzeugen, sondern nur berichten wie ich mit meinen Akkus umgehe. Die Industrie hat bestimmt nichts dagegen, wenn die Handy- oder Computerakkus mehr als notwendig kaputt gehen.
Selbstverständlich ist mir klar, daß ich mit meiner Meinung allen gängigen Gebrauchsanweisungen widerspreche. Ich bitte Sie daher genau zu überlegen, ob Sie meine Gedanken nachvollziehen wollen. Es ist Ihre Entscheidung.
Ich wünsche Ihnen allzeit volle Spannung.

Hätte da zum Thema Li-Ionen Akku die Meinung…
Dass man die Akkus schon möglichst in vollständigen Ladezyklen >>fahren<< der Memory Effekt ist minimiert, aber wenn man nur ein Teil der Kapazität nutzt, meine ich die Akkus werden nicht gefordert. Aber wenn ich vorab weiß, dass ich einen langen Tag habe, dann lade ich natürlich auch ein 25% geladenen Handy Akku voll. Oder wenn ich unterwegs bin, und es gibt eine Gelegenheit den 1/4 vollen Akku nach- oder voll zu laden, dann schon. Aber dann und wann vollständige Ladezyklen sind sicher gut. Neuere Ladegeräte, bzw. Das Handy oder andere Hardware überwachen und steuern den Ladevorgang. Merke ich wenn ich über Nacht lade, dann sind Akku und Handy völlig kalt. In der Gebrauchsanleitung des Nokia 6300 steht übrigens sinngemäß, um die optimale Akku Leistung zu erhalten, sollte man gelegentlich, nach Entladung bis zur Abschaltung, herausnehmen und wieder einsetzen. Die Akkus haben also bei Handys, und auch schon bei alten Akkuschraubern einen 3 Sensor Kontakt. Gruß aus Berlin
Hallo,
den Akku ständig im Laptop etc. zu haben wenn das Netztil in der Steckdose steckt macht dem Akku aber sehr zu schaffen, vorallem wenn man der Umwelt zuliebe bspw. Nachts die Steckerleiste ausschaltet. Dadurch entläd sich der Notebookakku minimal und wird dann am nächsten Morgen wieder ein kleines bisschen geladen.
Vorallem das laden der letzten 10, 20% von Lithiumakkus “schafft” diese und verkürzt die Lebensdauer, fast so als würde man den Akku komplett Laden, und wieder “verliert” man einen Ladezyklus.
Da hat der Akku dann nach einem oder zwei Jahren vielleicht noch 50% der ursprünglichen Kapazität. DAS ist sicher im Sinne der ganzen Zubehörverkäufer
Lieber Zwei-Drittel/Voll in einen kühlen Raum legen und nur mit dem Netzteil arbeiten; Niemals aber fast leer. Etwas mehr als Halbvoll kann der Akku schon gut überdauern (sonst wären bei Neugeräten ja auch keine fast vollen oder Halbvollen Akkus dabei- zumindest am Anfang legen die Hersteller ja noch Wert darauf dass Ihre Geräte mit einem guten Akku daherkommen
)
Auch ist das mit den 5% richtig, doch bei Notebook und Handyakkus sind diese schon einkalkuliert, sprich das Handy schaltet schon vor unterschreitung dieses Wertes ab. Die 5% die das Handy anzeigt sind also lediglich 5% bis die kritische Schwelle erreicht ist. Bei Modellflugakkus usw. dagegen muss man wirklich selbst darauf achten, da man seltenst eine entsprechende Unterspannungselektronik einsetzt und die Spannungskurve von Lithiumakkus relativ flach abfällt, so dass es bereits zu spät sein kann wenn man anhand der Motorleistung bemerkt dass der Akku dabei ist tief entladen zu werden
Trotz explodierender Akkus würde ich generell nicht von günstigen Akkus aus Fernost abraten, sofern man weiss woher es kommt und nicht Blind einkäuft. Die Originalakkus kommen schliesslich auch nicht aus Deutschland und bei Shops wie Focalprice, Dealextreme und Co gibt es durchaus gute Ersatzakkus (auch für Laptops) die wesentlich günstiger sind. So ist die Lebensdauer der Akkus auch nicht ganz so dramatisch, denn früher oder später stirbt wohl jeder Akku.